Interview-Insider Magazin: Kann man Katzen erziehen

Interview-INSIDER MAGAZIN: Kann man Katzen erziehen

Katzentraining und Katzenschule

Im Interview mit Petra Ott, Katzenexpertin und Gründerin der 1. Katzenschule für Menschen in Österreich.

Könnten Sie bitte kurz Ihre „Katzenschule“ vorstellen?

Die aCATemy ist die 1. Katzenschule für Menschen, ich habe sie vor einigen Jahren gegründet, weil mir im wahrsten Sinn des Wortes die Reserven ausgegangen sind. Kunden warteten damals 3 bis 4 Monate auf einen Termin. Oft war das untragbar für die verzweifelten Katzeneltern. In Österreich leben zirka 1,6 Millionen Katzen in den Haushalten. Die meisten davon sind Mehrkatzenhaushalte. Durch nicht-katzengerechte Haltung und dadurch, dass die Menschen nur teilweise auf die Grundbedürfnisse der Katze eingehen, weil sie diese zu wenig kennen, entstehen Verhaltensauffälligkeiten wie Unsauberkeit, Aggression, Stereotypien, nächtliche Unruhe, Kratzmarkieren und vieles mehr.

In meiner Katzenschule werden zertifizierte ganzheitlich körperlich-orientierte Katzenverhaltensberater/Katzencoaches in einem 8-monatigen Kurs oder im Fernlehrgang ausgebildet, damit sie Menschen mit Katzenproblemen helfen können. Aber nicht nur Katzenprofis werden ausgebildet, sondern auch die Katzenhalter selbst können an speziellen Workshops teilnehmen, wie zum Beispiel „1. Katzenkundenachweis Katzenwissen von A-Z“, „Die Katzenköpersprache und Kommunikation der Katze“, „Klickertraining – Kunststücktraining mit Katzen“  und vieles mehr.

Ist es überhaupt möglich, Katzen zu erziehen und ihnen Regeln beizubringen? 

Erziehen ist ein zu starkes Wort dafür. Wir zeigen den Menschen das richtige Werkzeug, um ihre Katzen besser zu verstehen und auf sie einzugehen. Mit dem Training und der Zusammenarbeit mit Katzen fördern wir die Mensch- Tier-Beziehung und vertiefen diese auch. Man kann Katzen genauso trainieren wie Hunde und sie lieben diese Beschäftigung!

Allerdings kommt es auch auf den Charakter der Katze an. Mit dem passenden Leckerli und vor allem mit viel Geduld und dem richtigen Leitfaden funktioniert es sogar relativ schnell. Wohlgemerkt zu Hause und nicht auf der Straße (so wie beim Hund).

Wenn wir aber von Regeln sprechen, zum Beispiel dass die Katze nicht auf dem Esstisch Platz nehmen soll, dann kann man ihr das auch sehr gut beibringen. Allerdings ist damit nicht gesagt, dass sich die Katze auch an die Regeln hält, wenn die Katzeneltern außer Haus sind.

Ab welchem Alter empfehlen Sie die Katzenschule?

Man beginnt schon im Alter von einigen Lebensmonaten, mit den Katzen zu trainieren, allerdings nur kurz. Einsteigen kann man aber in jedem Alter, auch wenn man eine Seniorenkatze zu Hause hat.

Gibt es Unterschiede bei der Erziehung von gefundenen bzw. weggegebenen (Tierschutzhaus) Katzen und jenen, die man sich von einem anderen Katzenhalter holt oder von einem Züchter?

 Nein, denn wir wissen nicht, wie es der Katze vorher ergangen ist. Sie kann in jedem dieser Fälle ein Trauma haben. Das Wichtigste aber ist, dass sich das Leben des Stubentigers im neuen Zuhause von Beginn an für ihn ändert. Die Katze muss sich neu orientieren, ihren Duft überall verbreiten, sich eventuell mit anderen Fellnasen arrangieren. Wenn wir aber direkt von Training sprechen, dann sollte man der Katze bitte eine gewisse Zeit geben, in der sie sich einleben und akklimatisieren kann.

Wie kann so eine Erziehung ablaufen?

Bleiben wir weiter beim Esstisch. Die Katze springt auf den Tisch und der Katzenhalter möchte dies nicht. Hier klatschen Sie in die Hände, sagen den Namen der Katze und zum Beispiel „runter“ (mehr nicht). Ist die Katze dann auf dem Boden gelandet, loben Sie sie mit sanfter und hoher Stimme, das gefällt den Katzen! Halten Sie sich konsequent an die Reglementierung und an das anschließende Loben. So trainieren Sie Ihrer Katze Unarten ab.

Dazu sollte noch gesagt sein, wenn Sie klatschen, bitte, erschrecken Sie die Katze nicht zu sehr, sodass sie sich vielleicht nicht mehr unter dem Sofa hervortraut. Ich komme oft zu verhaltensauffälligen Katzen, die ständig geschimpft und bedroht werden. Das ist leider kontraproduktiv. Denn dann hat die Katze Angst und die Mensch -Tier-Beziehung geht verloren. Natürlich kann man sie wiederaufbauen, aber wenn man von Beginn an die Sache richtig angeht, hat man später keine Schwierigkeiten.

Kann man einer Katze das „Kratzen in der Wohnung“ oder das „überall Herumlaufen“ (z.B. Anrichte in der Küche, Tisch etc.) abgewöhnen?

Ja, man kann einer Katze alles beibringen. Katzen sind zwar sehr mysteriöse Geschöpfe, verstehen aber alles. Sie spüren auch ganz genau unsere Stimmungslage. Es kann sein, dass später nur noch ein leichtes Räuspern ausreicht und die Katze unterbricht ihre Unart. Bei der Frage haben wir aber zwei Ansätze. Einerseits Grenzen ziehen – zum Beispiel: das ist mein Esstisch – und andererseits, wenn wir über Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel das Kratzen an ungeeigneten Stellen wie an der Couch oder am Bett oder am Perserteppich, sprechen.

Wann stellen sich erste Erfolge der Erziehung womöglich schon ein?

Das hängt definitiv von der Katze und deren Charaktereigenschaften ab. Ich differenziere immer zwischen Menschenkatze und Katzenkatze. Diese Eigenschaften sind mir im Laufe meiner unzähligen Katzenbegegnungen aufgefallen. Jeder einzelne Charakter hat ein anderes Bedürfnis, das abgedeckt werden sollte, damit es nicht zu Problemen im Haushalt kommt.

Um abschließend noch eine der häufigsten Verhaltensauffälligkeiten – die Unsauberkeit bei Katzen – konkret anzusprechen:  Wie verhält man sich richtig, wenn die Katze nicht im Kisterl ihr Geschäft verrichtet?

 Das Wichtigste ist, die Katze nicht zu be“strafen“, denn das kann die Situation nur noch schlimmer machen. Schimpfen Sie also Ihre Katze nicht, sondern holen Sie sich Hilfe von einem Profi. Oft steckt hinter einem solchen Verhalten ein ganz bestimmter Stressfaktor, den es herauszufinden gilt, damit Ihr Stubentiger ein stressfreieres Leben führen kann und dann verschwindet dieses „Problem“ wieder ganz von selbst.

Bestraft man die Katze für ein solches Malheur, das häufig zu einem ganz anderen Zeitpunkt passiert ist, weiß dieses kleine Lebewesen oft gar nicht, worum es geht und die Situation wird nur noch schlimmer und man macht in der Mensch -Tier-Beziehung vieles kaputt. Gleichzeitig sind wir für unsere Fellfamilienmitglieder der wichtigste Sozialkontakt und diesen gilt es zu fördern, denn eine entspannte Katze macht uns auch keine Probleme.

Zur Person:

Petra Ott

Katzenexpertin und Autoin

Gründerin der 1. Katzenschule für Menschen

Kontakt: office@petraott.com / www.petraott.com

„Das große Katzen-Interview – Katzencoach Petra Ott packt aus“

Erschienen 2017 im Buchwerk Verlag

 

 

OÖ Nachrichten – Interview “ Frühlingskätzchen“ mit Petra Ott, Katzenverhaltensexpertin

Die Frühlingskatzen kommen: Was sie in ihrem neuen Zuhause lernen sollten

Von Dietlind Hebestreit  19. April 2021 00:04 Uhr https://www.nachrichten.at/meine-welt/haustiere/die-fruehlingskatzen-kommen-was-sie-in-ihrem-neuen-zuhause-lernen-sollten;art208675,3385424

Katzen spielen gerne und sind sehr klug: Das kann man sich zunutze machen.

Bei Züchtern kommen Kätzchen drei bis vier Mal pro Jahr zur Welt, auf Bauernhöfen verstärkt jetzt, im Frühjahr. Früher wurden die Tiere oft bereits nach acht Wochen vergeben. Davon rät Katzencoach Petra Ott jedoch ab: „Man sollte die Tiere bis zur zwölften Woche bei der Mutter lassen. Sie ist ein wichtiges Vorbild. Auch ausgiebiges Spielen mit den Geschwistern ist sinnvoll. Wenn sie da zu wenig Erfahrungen sammeln, sind sie später anderen Katzen gegenüber oft aggressiv.“

All-you-can-eat-Buffet

Fressen dürfen die Kleinen übrigens so viel, wie sie wollen. „Ich empfehle im ersten Jahr ein All-you-can-eat-Buffet. Später sind dann drei Mahlzeiten sinnvoll, plus zwei Zwischenmahlzeiten. In der Natur würden Katzen acht bis zwölf Mäuse über den Tag verteilt fressen“, erklärt Ott. Wichtig sei Futter ohne Zucker oder andere Kohlenhydrate, die dann im Körper in Zucker umgewandelt werden; denn das mache Katzen hyperaktiv. Frisches Wasser sollte für die Haustiere auch immer verfügbar sein – an einem anderen Platz als das Futter. Vieles, wie den Toilettengang, lernen die Kätzchen von ihrer Mutter. Manches kann man den klugen Tieren in ihrem neuen Heim aber noch beibringen:

Revier markieren: Damit die Katzen das nicht mit Urin machen, sollte man ihnen nicht nur einen Kratzbaum, sondern in jedem Raum eine Möglichkeit zum Kratzen (etwa ein mit Jute bespanntes Brett) zur Verfügung stellen. Der Besitzer kann das Kratzen übrigens vormachen. Was Kätzchen nicht mögen, ist, wenn man versucht, ihre Pfote auf das Kratzbrett zu führen. 

Medical Training: Berührungen an Ohren, Pfoten und Bauch sollte man bei den Kleinen spielerisch üben und mit Leckerlis belohnen. Dann sind sie später beim Tierarzt damit auch einverstanden.

Schlafhygiene: Manche Katzen sind Langschläfer, andere ausgeprägte Frühaufsteher. Letztere wollen dann oft schon um drei oder vier Uhr in der Früh Futter und Aufmerksamkeit. Wenn das Tier etwa mit den Tatzen ins Gesicht des Besitzers fasst, sollte man es nicht mit Aufmerksamkeit belohnen. Sinnvoll ist es, die letzte Mahlzeit so spät wie möglich zu geben. Auch Katzen, die am Vortag viel erlebt haben, schlafen oft länger. Geeignet sind Lauftraining mit Laserpointer oder einer Angel genauso wie Intelligenzspiele, bei denen sie ihre Beute erobern müssen.

Katzenklappe: Weil nicht nur die Schnurrhaare, sondern auch die Haare am Oberkopf der Katze mit Nervenenden verbunden sind, kann es ihnen unangenehm sein, durch die Klappe zu schlüpfen. Man kann sie aber schrittweise daran gewöhnen. Zuerst die Klappe ganz öffnen und die Katze mit Leckerlis anlocken. Dann beim Öffnen helfen und wieder belohnen. Später kann die Katze die Klappe dann meist selbst öffnen.

Klicker-Training: Mit einem Klicker Geräusche zu machen und wenn die Katze darauf reagiert, diese mit einem Leckerli zu belohnen, macht beiden Partnern Spaß. Später kann man den Vierbeinern dann auch beibringen, die Pfote zu geben oder die Sitzposition einzunehmen. Diese Übungen sollten aber nicht ausarten. 60 Sekunden sind ausreichend, in dieser Zeit werden drei Leckerlis gegeben.

Hilfe holen: Wenn die Katze unsauber ist, in der Nacht Lärm macht oder mit Urin markiert, sollte man sich unbedingt von einem Experten Hilfe holen. Ott hat dafür auch die "aCATemy Katzen-App" entwickelt, die in der Basisversion kostenlos ist: https://petraott.com/acatemy-app

 

Artikel in Die Katze & Du – Das unabhängige Katzenmagazin aCATemy Katzen-App

 

Die Katze & Du – das unabhängige Katzenmagazin berichtet übte die aCATemy- Katzen App!

Die innovative aCATemy Katzen-App ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Digitalisierung auch im Bereich Haustierhaltung für mehr Flexibilität und Komfort bei gleichzeitiger Kostenersparnis sorgt. „Diese maßgeschneiderte App kann man bequem zuhause auf der Couch mit seiner Katze genießen. Mit einem Klick zum Katzenglück!“ – so Gründerin Petra Ott.

Hier geht’s zum Artikel: 

https://katze-und-du.at/aktuell/Verhalten-Katzen/Ausbildung-Katzenverhalten/aCATemy-Petra-Ott-s-Katzenschule-fuer-Menschen/aCATemy-Katzen-App.html

Jetzt downloaden im Apple Store oder bei Google Play.

Artikel Kronen Zeitung Tierecke aCATemy Katzen-App

„aCATemy“ KATZEN-APP

Der digitale Katzenratgeber für unterwegs ist da!

(Artikel Kronen Zeitung Tierecke vom 30.01.2021)

Was will mir meine Katze eigentlich gerade sagen? Wie praktisch wäre da schnelle und kompetente Hilfe via Smartphone – und genau diese gibt es jetzt neu in den Appstores! Die „aCATemy“ Katzen-App ist eine Wissens-, Lehr- und Trainings-App und steht Katzenfreunden ab sofort rund um die Uhr und auf Knopfdruck zur Verfügung. Neben Tipps und Tricks zu vielfältigen Katzenthemen, von A wie Aggression bis Z wie Zusammenführung, sind auch zahlreiche Maßnahmen- und Trainingspläne abrufbar und bieten rasche Lösungen für Katzenprobleme und Katzenthemen direkt auf dem Handy.

Zum ganzen Artikel in der Kronen Zeitung Online hier entlang.

Jetzt downloaden im Apple Store oder bei Google Play.

Kundenfeedback von den Katzen Simba und Balu

Hallo Petra, 

ich lieg gerade mit den Stubentigern auf der Couch und es ist so viel Ruhe bei uns eingekehrt seitdem du uns bei Mama und Papa die guten Tipps gegeben hast.

Und weil ich für die Ruhe so dankbar bin dachte ich ich muss dir schreiben.

Die Futterumstellung ist Goldwert und auch die anderen Tipps befolgen wir sehr brav. Unsere Übersiedlung hat dem großen so gut getan das wir ihm jetzt einen kleinen Spielgefährten besorgt haben. 

Also ein riesengroßes Dankeschön für deine guten Tipps und Tricks.

Ps: Foto von den 2 Kuschlern hab ich dir auch angefügt, weil ohne dir diese Ruhe nie möglich gewesen wäre.

Danke, Danke, Danke ️

Kundenfeedback von den Katzen Felix und Mila aus Tirol

Kundenfeedback von den Katzen Felix und Mila aus Tirol

Hallo alle zusammen, ich bin Felix, ein 3 jähriger Kater. Ich lebe mit meiner Schwester Mila und unserem Personal Alex (Frauchen) und Markus (Herrchen) in dem wunderschönen Land Tirol. Ganz kurz zu meiner Schwester Mila, die mich seit unserer Kindheit mir sehr viel gelehrt hat im Bezug g auf unsere Besitzer. Natürlich nicht nur die guten Sachen, auch wie man Herrchen und Frauchen um den Finger wickeln kann. Da ist sie einsame Spitze.

Sie ist eine neugierige mutige Nase und bringt mit ihren Aktionen jeden zum Lachen. Sie ist eher eine sehr dominante Katze und beschlagnahmt Alex und Markus bei jeder Gelegenheit zum kuscheln und schlafen. Das ist das Spektrum was ich ihr momentan noch gerne überlasse da es für mich noch sehr ungewohnt ist.

Aber jetzt zu mir Pummelbär, alias Felix. Schließlich bin ich die Hauptattraktion da meine Familie sehr stolz auf mich ist. Bis vor kurzem ich denke es ist jetzt so um die 3 Monate her, war ich nämlich noch ein echter Problemkater in Sachen ANGST!!!!

Ich kam ungern aus meinen Verstecken. Nur um auf´s WC zu gehen und etwas zu essen und wehe man musste mich fangen da Termin bei Tierarzt anstand oder bei einem Not Umzug da unsere Wohnung komplett renoviert wurde. Da herrschte dann der 3. Weltkrieg sozusagen. Ich kratzte, Biss und habe sogar meine Exkremente hinterlassen vor lauter Angst.

Doch durch kräftige Unterstützung von Petra Ott habe ich mich sehr gut entwickelt. Petra Ott begann dann meine Diener zu trainieren damit sie mich trainieren können. Die hatten nämlich wenig Ahnung unter uns gesagt.

Unter der professionellen Leitung der Trainerin und der vielen Leckerlies wusste ich das meine beiden Besitzer, uns beiden Mila und mir nur gutes wollen und fügte mich so gut es meine Angst schon zuließ. Ich lernte wenn mein Herrchen zum Beispiel sagte „hinlegen“ dass ich erst nachdem ich mich hinlegte auch Leckerlies bekam darauf hin fing Frauchen auch damit an und siehe da ich war so schlau dies zu erkennen wenn ich mache was sie wollen bekomme ich auch das was ich will (mampf mampf mampf) und wenn ich mit Leckerlies abgelenkt werde lasse ich mich auch streicheln, und psst… es fühlt sich gut an 

Natürlich starte ich aber noch keinen Kamikaze Alleingang das heißt Schwesterherz muss immer dabei sein, denn gemeinsam sind wir stark. Unser Personal ist immer überglücklich wenn wir uns neben ihnen auf die Couch legen (natürlich nur gegen Bezahlung mit Leckerli).

Zum Austoben haben wir auch eine Spielwiese mit Spielzeug was sich keiner erträumen kann zwei Kletterwände die aus Regalen und einer Hängebrücke bestehen, 2 riesige Kratzbäume, Kuschelhöhlen, 2 Kratztonnen mit integrierten Höhlen und einem riesigen Balkon der mit einem Katzennetz abgesichert ist. Alles in allem es geht uns RICHTIG SUPER GUT.

Ganz zum Schluss möchte ich und meine Schwester Mila und im Namen unserer Eltern uns noch einmal recht herzlich bei Petra Ott bedanken! Für die Tipps und Tricks, die unser verzweifeltes Personal auf Vordermann bringen.

Und auch nochmal Danke an Barbara Bluth, da wir durch sie  so ein schönes zuhause bekommen haben.

MIAU, Felix und Mila aus Tirol

Einzelcoaching mit Katzenverhaltensexpertin Petra Ott gibt es hier.

Artikel Bühne Magazin – Musical CATS – Interview mit Petra Ott

Was das Musical Cats uns über Katzen lehrt

Mögen Katzen Musicals? Was halten die Couchtiger vom Superhit „Memory“? Und was können wir in Cats über Katzen lernen? Eine Katzenverhaltensexpertin antwortet. 

Die Liebe zum Musical hat für „Cats“-Fans und -Darsteller oftmals vierbeinige Konsequenzen: In Städten, in denen das Stück am Spielplan steht, wächst mit den Spieltagen auch die Anzahl an Katzenbesitzern. (Und bevor Sie das jetzt googeln: Nein, das ist nicht statistisch belegt. Zumindest nicht offiziell. Aber wir kennen da den Cousin einer Freundin, die mit einem „Mr. Mistoffeles“ ausgegangen ist – und die schwört hoch und heilig. Außerdem hat die Schwester von R. auch gerade eine Katze adoptiert. Es ist einfach so.) Nach monatelanger Spielpause ist Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk seit 24. September 2020 wieder im Wiener Ronacher zu sehen.

Aber: Wie gut ist man als „Cats“-Fan auf die Haltung einer Katze vorbereitet? Wir haben mit der österreichischen Katzenflüsterin und Katzenverhaltensexpertin Petra Ott gesprochen und die felinen Inhalte der Show auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft.

Frau Ott, der Name der Katze spielt in „Cats“ eine große Rolle. Wir lernen, dass jede Katze drei Namen trägt. Wie relevant ist ein Katzenname wirklich?

Sehr relevant! Es gibt natürlich Katzen, die nicht auf ihren Namen horchen, weil sie eher die Diven sind. Die kommen irgendwann – bloß nicht, wenn man sie ruft. Aber es gibt Katzen, die immer auf ihren Namen hören. Da ist es auch ganz wichtig, welchen Namen wir der Katze geben. Und welche Emotion damit transportiert wird.

Das ganze Interview lesen mit Petra Ott lesen Sie hier.  

Karten für das CATS Musical im Ronacher Wien sind hier erhältlich.

Einzelcoaching mit Katzenverhaltensexpertin Petra Ott gibt es hier.

 

Bilder: Musical Vienna Presse CATS Wien / ©Deen van Meer

Artikel Tierecke Kronen Zeitung 16.09.2020

Kater darf dank „Tierecke“ und Petra Ott sein Zuhause behalten (Artikel Kronen Zeitung 16.09.20)

Die „Krone Tierecke“ und Katzen-Expertin Petra Ott helfen einer verzweifelten Katzenhalterin und können eine Vergabe verhindern.

 

„Mir blutet das Herz, aber so kann ich nicht weitermachen! Es stinkt überall und meine Tiere leiden auch.“ – Für unsere „Krone Tierecke“ kein unbekannter Hilferuf. Oft bestehen die Halter dann auf die Vergabe ihrer unsauberen Katze, dabei kann eine gute Beratung vom Profi die Trennung von Mensch und Tier oft verhindern. Eine solche Katzenberaterin und Top-Expertin ist „Coach4Cats“ Petra Ott, deren Kontaktdaten wir an die verzweifelte Katzenmama weitergaben- und ihr Mut machten, denn den braucht man oftmals im Umgang mit einem verhaltensauffälligen Tier.

Bei einem persönlichen Coaching für die Katzenhalterin erstellte Petra Ott einen genauen Trainingsplan für die Tigerinnen „Micky“ und „Mausi“. „Ich bin guter Dinge und benötige keine Vermittlungshilfe meiner Katzen“, lautete die wunderbare Nachricht der Besitzerin. Nichts mehr zu spüren von der Verzweiflung und Resignation. Für das Team der „Tierecke“ ein riesiger Erfolg.

 

Unsauberkeit durch Schmerz
Bei „Micky“ waren es gesundheitliche Probleme, die zur Unsauberkeit führten. Wenn Katzen ein medizinisches Problem haben, neigen sie oft dazu, außerhalb der Toilette ihr Geschäft zu verrichten. Wenn die Krankheit überwunden ist, ist meist auch die Unsauberkeit vorbei. In diesem Fall hielt der Schreck des Kisterlgehens an, denn jedes Mal, wenn „Micky“ vor seiner OP das Kisterl betreten hat, hat es ihm große Schmerzen bereitet. So verband er das Katzenklo mit Schmerzen und ging nicht mehr rein.

 

Maßnahmenkatalog für die Katzenmama

Katzenberaterin Petra Ott empfahl das passende Futter, weizenfrei und zuckerfrei. Für jede Katze gibt es eine abgestimmte Spieltherapie, dies hat sich immer sehr gut bewährt. Sie gibt den Katzen die Möglichkeit, Stresshormone abzubauen und Endorphine auszuschütten. Zusätzlich kurbeln wir noch durch die spezielle Beschäftigung den Stoffwechsel an, allerdings unter Berücksichtigung der verschiedenen Charaktertypen und des Alters.

 

Kisterl-Training mit Micky
Das Wohnraum-Management wurde nochmals überdacht. Zum Training für „Mickys“ Aversion gegen sein Kisterl, wurden eigene Plätze speziell für ihn präpariert, wo er in Ruhe sein Geschäft verrichten kann. Außerdem gab es noch eine Putzanleitung und den passenden Geruchsneutralisierer, „sonst ist das ganze Putzen für die Katz‘“, so Ott. Unsauberkeit ist immer ein Hilferuf der Katze. Damit sollten die Probleme bald der Vergangenheit angehören.

Einzelcoaching mit Katzenverhaltensexpertin Petra Ott gibt es hier.

Go to Top